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Sonderförderaktion 2015

Aktion Kinderwünsche

Jedes Jahr schreiben Kinder in der Zeit vor Weihnachten Wunschzettel und hoffen, dass sich ihre Wünsche an Heilig Abend erfüllen. Doch wie machen es Familien, bei denen das Geld nicht ausreicht, um den Kindern ihre Weihnachtswünsche zu erfüllen?

 

Genau hier setzt die Aktion Kinderwünsche des Dortmunder Vereins interAktion e.V. an: Kinder aus finanziell schwach aufgestellten Familien, die in einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Dortmund betreut werden, können einen Wunschzettel einreichen. Diese Wunschzettel werden u. a. in der Berswordthalle ausgehängt und können dort von Freiwilligen mitgenommen werden, die sich so bereiterklären, den aufgeschriebenen Wunsch zu erfüllen. Wer einen Wunschzettel mitnimmt, besorgt also das entsprechende Geschenk und übergibt es an interAktion. Hier werden alle Geschenke verpackt und zu den Einrichtungen gebracht, wo dann jedes Kind sein persönliches Weihnachtsgeschenk bekommt.

 

Im letzten Winter lagen interAktion e.V. rund 1.800 Wunschzettel vor. Da es bei dieser großen Zahl leider auch vorkommen kann, dass nicht alle Wunschzettel von Freiwilligen erfüllt werden, hat sich die ProFiliis-Stiftung bereiterklärt, die Mittel für 100 Geschenke à 25 Euro zur Verfügung zu stellen und so die Zahl der unerfüllten Wünsche zu reduzieren. Insgesamt wurden im Rahmen der Aktion Kinderwünsche im Jahr 2017 über 1.700 Kinder beschenkt.

 

In einer der von interAktion betreuten Einrichtungen ist den Betreuern im letzten Winter zudem aufgefallen, dass einige Kinder trotz sinkender Temperaturen im T-Shirt in die Eirichtung gekommen sind, da den Familien die finanziellen Mittel für angemessene Kleidung fehlten. Hier griffen ebenfalls interAktion e.V. und ProFiliis den Familien unter die Arme und stellten 25 Einkaufsgutscheine à 100 Euro zur Verfügung, mit denen die Betreuer gemeinsam mit den Kindern warme Kleidung für den Winter kaufen konnten.

 

sh

Europa - Dortmund - interAktion e.V.
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Sonderförderaktion 2015

Balu & Du

Immer häufiger hört man, dass das Bildungssystem nicht fair ist und der Bildungsabschluss der Eltern die Chancen der Kinder auf einen guten Schulabschluss beeinflusst. Es wird angemahnt, dass keine Chancengleichheit besteht und es Kinder aus bildungsfernen Familien ungleich schwerer haben, im Bildungssystem Erfolg zu haben.

 

Hier setzt das Projekt „Balu und du“ an. Es werden Patenschaften zwischen Grundschulkindern und jungen Erwachsenen vermittelt. Die Grundschulkinder wachsen in schwierigen Umständen auf, denen sie in der Zeit mit ihrem Paten entkommen können. Es gibt keinen Lehrplan, das Projekt ist kein Nachhilfeangebot im schulischen Sinne. Viel mehr findet informelles Lernen statt: Ganz nebenbei bei der gemeinsamen Freizeitgestaltung im alltäglichen Kontakt mit ihren Paten erlangen die Kinder vielfaches Wissen und soziale Kompetenzen, die ihnen in ihrer Entwicklung und in ihrem weiteren Leben eine große Hilfe sein können.

 

Die Balus sind entweder ehrenamtliche junge Menschen oder Studierende eines Berufs- oder Weiterbildungskollegs und werden regelmäßig durch pädagogische Fachkräfte im Rahme von Begleittreffen gecoacht. Die Moglis werden auf Anfrage von den Grundschulen für das Programm vorgeschlagen.

 

Das Dienstleistungszentrum Bildung Dortmund betreut im Rahmen des Mentorenprogramms 18 Teams. Eines dieser Teams sind der 9-jährige Phillip und seine Patin Veronika. Seit über einem Jahr treffen die beiden sich einmal pro Woche und basteln oder backen gemeinsam, besuchen die Jugendfreizeitstätte oder gehen mal ein Eis essen. Pro Monat erhalten die „Balus“ 16 Euro, die sie für Aktivitäten mit ihrem „Mogli“ nutzen können. Da dieses Taschengeld recht begrenzt ist und gut eingeteilt werden muss, stellt ProFiliis zusätzlich 3.000,- Euro für Vierertickets zur Verfügung, sodass die Teams im Stadtgebiet flexibel sind und auch Angebote außerhalb des Stadtteils, in dem das Patenkind wohnt, wahrnehmen können.

 

sh

 

Europa - Dortmund - Dienstleistungszentrum Bildung
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Sonderförderaktion 2015

Theater für Kinder

Der Verein Kultur- und Bildungspark verfolgt das Ziel, Kultur und Bildung für Menschen aller Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen. In diesem Rahmen fanden nun auch zwei Theatervorstellungen für Kinder statt: Im November führte die Aplerbecker Märchenbühne ein Theaterstück für Kinder auf, im April folgte das Theater Traumbaum.

 

Die kleinen Besucher erlebten ein paar fröhliche und fantasievolle Stunden. Für einige war es das erste Mal, dass sie eine Theateraufführung besuchten.

 

Damit die Eintrittskosten recht gering gehalten werden konnten, unterstützte die ProFiliis-Stiftung die Durchführung der Theaterstücke finanziell und übernahm u. a. Werbekosten, die angefallen sind, um möglichst viele Kinder und Eltern auf das Angebot aufmerksam zu machen.

 

sh

Europa - Dortmund - Mengede Kultur- und Bildungspark e.V.
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Sonderförderaktion 2015

Optimistenjolle für USC-Jugend

Der Universitäts-Segel-Club Dortmund e.V. (kurz: USC-Dortmund) wurde 1971 von Studenten der Universität Dortmund geründet. Heute ist der Club selbstständig und steht allen Interessenten jeder Altersklasse offen.

 

Seit über 40 Jahren ermöglicht es der USC Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verschiedene Bootsführerscheine zu erwerben. Um den Verein auch für Jugendliche attraktiver zu gestalten und dieser Altersgruppe auch die Teilnahme an Wettkämpfen zu ermöglichen, wurde nun ein sogenannter Optimist angeschafft. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Kinder- und Jugendboot. Der angeschaffte Optimist mit dem Namen FLOTTE LOTTE erfüllt alle Bedingungen um an einer Regatta teilzunehmen.

 

Nachdem ProFiliis dem USC bereits im Rahmen der Sonderförderaktion eine Förderzusage für Segelunterricht an verschiedenen Dortmunder Schulen erteilt hatte, der leider nicht wie geplant stattfinden konnte, hat die Stiftung nun die Anschaffungskosten für die Optimistenjolle übernommen.

 

sh

Europa - Dortmund - Universitäts-Segel-Club Dortmund e.V.
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Sonderförderaktion 2015

Neue Disco für das St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum

Bei diesem Projekt passt der Ausspruch „Was lange währt, wird endlich gut“ wohl so gut wie selten. Im Rahmen der Sonderförderaktion 2015 kam die St. Vincenz Jugendhilfe mit einem ganz besonderen Anliegen auf ProFiliis zu: Die hauseigene Disco sollte gemeinsam renoviert werden und ProFiliis sagte zu, die anfallenden Materialkosten für die Wandgestaltung und zum Bau von Tischen, Bänken und einer Theke zu übernehmen.

 

Zum Hintergrund: Die St. Vincenz Jugendhilfe ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe unter katholischer Trägerschaft und bietet die voll- und teilstationäre sowie ambulante Betreuung von Kindern und Jugendlichen an. Der Hauptsitz der St. Vincenz Jugendhilfe befindet sich am Borsigplatz mitten im Dortmunder Norden. Es findet eine Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen, jungen Volljährigen sowie Müttern und Vätern mit ihren Kindern statt. Sowohl mit pädagogischen als auch therapeutischen Methoden werden unter anderem Sozialisationsdefizite, Verhaltensauffälligkeiten und Störungen der Persönlichkeitsentwicklung bearbeitet. Die rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Dortmund und Hamm an zwei Förderschulen und in verschiedenen Betreuungsformen tätig.

 

Die hauseigene Disco war besonders bei den Bewohnern der IBIS-Gruppen und den Mutter-Kind-Gruppen sehr beliebt, aber auch alle anderen Kinder und Jugendlichen, die von der St. Vincenz Jugendhilfe betreut werden, freuen sich über Parties in der Disco. Nun war die Einrichtung der Disco allerdings recht abgenutzt und auch nicht mehr wirklich zeitgemäß. Deswegen wuchs bei Jugendlichen und Betreuern der Wunsch, die Disco gemeinsam umzugestalten. Hierzu wurden Vorschläge gesammelt und Pläne geschmiedet. Nach dem anfänglichen Tatendrang gewann aber recht bald wieder der Alltag die Oberhand und es wurde immer schwieriger im Wohngruppenalltag Zeit und engagierter Mithelfer zu finden. So ging also immer mehr Zeit ins Land. Die Betreuer ließen aber nicht locker und glücklicherweise fanden sich auch immer wieder Jugendliche, die sich für die handwerkliche Arbeit interessierten und mit Begeisterung mithalfen.

 


Anfang diesen Jahres war es dann endlich so weit: Die Disco wurde eingeweiht! „Musik und Tanz tut gut und überwindet gesellschaftliche und sprachliche Barrieren. Wir freuen uns sehr, dass die Jugendlichen unserer Einrichtung wieder einen Raum ganz nach ihrem Geschmack zum Feiern nutzen können.“ sagt Hans-Josef Langesberg, Geschäftsführer des St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrums. Alle Betreuer und Jugendlichen sind stolz auf das, was sie geschafft haben, und freuen sich auf die zukünftigen Discoabende.

 

sh

Europa - Dortmund - Innenstadt-Nord St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum e.V.
1297417900___Sportfreizeit für Kinder mit körperlicher Einschränkung filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Sportfreizeit für Kinder mit körperlicher Einschränkung

Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Allerdings sind viele der über 200 Schülerinnen und Schüler auch kognitiv beeinträchtigt. Einen großen Teil der Schülerschaft machen Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung aus. Neben rund 80 Lehrerinnen und Lehrern arbeiten unter anderem auch TherapeutInnen sowie Kinder- und KrankenpflegerInnen im Ganztagsbetrieb mit den Kindern, für die auf diese Weise individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht wird. Außerdem können die Kinder Angebote in den Bereichen Kunst, Musik, Umwelt und Sport wahrnehmen.

 

Ein ganz besonders Angebot aus dem Bereich Sport ist schon seit 2002 die Sportfreizeit in Hachen, an der insgesamt neun Förderschulen für körperliche und motorische Entwicklung teilnehmen und die alle drei Jahre stattfindet. Und im Januar war es wieder so weit: Neun Schülerinnen und Schüler machten sich mit drei Lehrkräften auf die Reise, um fünf Tage voller Sport und Bewegung zu erleben.

 

Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Sportarten für Menschen mit Körperbehinderung kennen, knüpften Kontakte zu anderen Kindern mit körperlichen Einschränkungen und erhielten Tipps von Leistungssportlern mit Körperbehinderung. Den Jungen und Mädchen sollte gezeigt werden, dass sie – auch wenn sie im Rollstuhl sitzen oder anderweitig körperlich eingeschränkt – sportlich aktiv sein können und ihre Freizeit mit Sport gestalten können. Sportarten wie Rollstuhlbasketball, Wheelsoccer, Schwimmen, Rollstuhlhockey, Judo und viele andere standen auf dem Programm. Ein besonderes Highlight war der Besuch von David Lebuser, der bei den Wheelchair-Weltmeisterschaften den zweiten Platz belegte. Er stand den Kindern Rede und Antwort und bot sogar selbst einen Skaterkurs ein.

 

Jörg Schubert, der die Freizeit als Lehrer begleitete, zieht ein positives Fazit: „Es war schön zu sehen, wie sehr die Schülerinnen und Schüler über sich herauswuchsen und sowohl die sportlichen als auch die alltäglichen Herausforderungen annahmen.“ Alle freuen sich schon auf die nächste Sportfreizeit  2020.

 

Die Stiftung ProFiliis unterstützt dieses tolle Projekt finanziell und trägt die Hälfte der Kosten für den Bustransfer und die Unterbringung für die Teilnehmer der Sportfreizeit von der Schule am Marsbruch. Außerdem stellt ProFiliis eine Pauschale zur anteiligen Finanzierung von allgemeinen Sportangeboten, Freizeitgestaltung etc. bereit.

 

sh

 

Europa - Dortmund - Aplerbeck Schule am Marsbruch
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Sonderförderaktion 2015

Seifenkistenrennen „Formel Respekt“

Das Dortmunder Falken Bildungs- und Freizeitwerk (FBF), die Arbeitsgemeinschaft Dorstfelder Ferienspiele und das Jugendamt der Stadt Dortmund haben sich zusammengetan, um – wie schon im Vorjahr – auch in 2017 wieder ein Seifenkistenrennen im Stadtbezirk Mengede zu veranstalten. Unter dem Motto „Formel Respekt 2017 – für Respekt, Toleranz und Verständigung“ trafen sich im September Jugendliche im Alter von acht bis achtzehn Jahren und maßen sich und ihre selbstgebauten Seifenkisten an- und miteinander. Neben der Aktivierung und Beteiligung der Jugendlichen war auch die Praktizierung von „Fair Play“ ein wesentliches Ziel der Veranstaltung.

 

Bereits in den Jahren 2001 bis 2008 fand das Seifenkistenrennen statt und war schon damals als Kinder- und Jugendprojekt für Respekt, Toleranz und Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus ausgelegt. Nach 14 Jahren Rennpause fand die Formel Respekt 2016 endlich wieder statt. Um die Tradition wieder aufzunehmen und fortzuführen, luden die Kooperationspartner FBF, AG Dorstfelder Ferienspiele und das Jugendamt im September zum Seifenkistenrennen nach Mengede ein. Und über 20 Rennställe folgten der Einladung, sodass einem fröhlichen und spannenden Wettkampf nichts mehr im Wege stand.

 

Da im Rahmen dieser Tagesveranstaltung nicht unwesentliche Kosten entstanden sind, unterstützte ProFiliis die Formel Respekt finanziell, um so zu einem gelungenen Event beizutragen.

 

sh

Europa - Dortmund - Mengede Jugendfreizeitstätte Nette "Smile" (Falken Bildungs- und Freizeitwerk Dortmund e.V.)
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Sonderförderaktion 2015

BildungsBande – mit Energie in die Zukunft

Die gemeinnützige GmbH „wert-voll“ ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und beschäftigt sich mit Themen der Zukunftsgestaltung. Im Projekt „BildungsBande – mit Energie in die Zukunft“ beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters mit der Frage, woher Energie kommt und wofür wir sie benötigen. Im Rahmen des Peer-Education-Prinzips kommen Schüler weiterführender Schulen mit Grundschülern zusammen und erarbeiten mit ihnen verschiedene Aspekte zum Thema Energie.  Über einen spielerischen Zugang – etwa über Experimente und Spiele – eignen sich alle Beteiligten Wissen an, das für die Lösung entscheidender Zukunftsfragen relevant ist. Gleichzeitig trägt dieser Prozess des gemeinsamen Lernens - sowohl bei den lehrenden, als auch bei den lernenden SchülerInnen - zur Persönlichkeitsentwicklung bei.

 

Im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres wurden an sechs weiterführenden Schulen in Dortmund (Gesamtschulen und Gymnasien) durchschnittlich je zehn Schülerinnen und Schülern zu Coaches ausgebildet. Diese Coaches besuchten dann einmal pro Woche eine Grundschule im Stadtgebiet und betreuten dort zwei bis drei Kinder. Sie führten mit ihnen die erlernten Experimente und Spiele zum Thema Energie durch. Es waren also bis zu 240 Kinder und Jugendliche an der BildungsBande beteiligt und im zweiten Halbjahr sollen weitere Schulen für die Zusammenarbeit gewonnen werden.

 

ProFiliis stellt Mittel zur Abdeckung der Materialkosten für die Durchführung des Projektes an zwei weiterführenden Schulen und sieben Grundschulen in Dortmund für den Projektzeitraum von 1,5 Jahren bereit. In diesem Rahmen gehen Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums als Coaches zur Schragmüller-, zur Overberg-, zur Regenbogen- und zur Schopenhauer-Grundschule. Die Albrecht-Brinkmann-, die Libellen- und die Diesterweg-Grundschule werden von Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule als Coaches betreut.

 

Die Projektzuständigen berichten sehr positiv von den Effekten der BildungsBande auf alle Beteiligten: „Das Projekt "BildungsBande – mit Energie in die Zukunft“  vermittelt Kindern und Jugendlichen, dass Energie alltäglich ist, jeder mit Energie in Berührung kommt, Energie uns in vielfältiger Weise zur Verfügung steht und  gleichzeitig der immense Energieverbrauch eine gewaltige Herausforderung darstellt. Das Projekt ermöglicht Jugendlichen die Erfahrung, dass sie Wissen nicht nur "konsumieren" sondern auch vermitteln können und so einen aktiven Beitrag zu Lösung drängender Zukunftsfragen leisten. Sie schlüpfen in die Rolle des Lehrers bzw. Freundes, welcher Kindern helfen kann. Diese Erfahrung der eigenen Gestaltungskraft wirkt sich gerade bei Jugendlichen, welche sich wegen ihres Alters oder den Lebensumständen in einer schwierigen Lebensphase befinden, positiv auf die Persönlichkeitsbildung aus."

 

sh

Europa - Dortmund - wert-voll gGmbH
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Sonderförderaktion 2015

Ferien- und Freizeitprogramm der Lebenshilfe

Die Lebenshilfe Dortmund setzt sich als gemeinnützige Organisation seit 1976 für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Im Bereich der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien betreibt die Lebenshilfe zum Beispiel ein Förderzentrum sowie eine Tageseinrichtung und bietet Erziehungshilfen und Unterstützung für Familien an. Im Rahmen dieser ambulanten Hilfen betreut die Lebenshilfe in Dortmund derzeit rund 70 Familien. Ein Großteil dieser Familien ist finanziell eher schwach aufgestellt und für besondere Aktivitäten fehlt häufig das Geld.

 

Um den Familien, Kindern und Jugendlichen in ihrem Alltag dennoch einige besondere Erlebnisse zu ermöglichen, bemühen sich die Mitarbeiter der Lebenshilfe stets, entsprechende Angebote einzurichten. So sind im Winter z. B. Ausflüge zu einer Indoor-Fußballhalle oder zur Bowlingbahn sehr beliebt; im Sommer Tischtennisturniere, Grillnachmittage, Minigolf etc.. Auch kulturelle Angebote wie Theater- und Museumsbesuche sind für viele Familien ein großes Highlight.

 

Insbesondere die Zeit der Sommerferien wird für die von der Lebenshilfe betreuten Familien oft sehr lang; vor allem da nur wenige Familien in den Urlaub fahren. Aus diesem Grund hat die Lebenshilfe ein buntes Ferienprogramm auf die Beine gestellt, um die sechs Wochen abwechslungsreicher, (ent-)spannender und schöner zu gestalten:

 

„Das Ferienprogramm beinhaltet Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Zum einen möchten wir den Familien Tagesausflüge in der nahen Umgebung anbieten und zum anderen möchten wir  mit den Familien zum "Hubertushof", einem Erlebnisbauernhof im Sauerland, fahren. Hier steht die Aktivität der Kinder im Vordergrund. Die Kinder haben Naturerlebnisse und können sich frei bewegen. Zudem haben sie engen Kontakt zu den verschiedensten Tieren und können in der Gruppe ihre sozialen Fähigkeiten stärken. Mit den Tagesausflügen möchten wir den Familien und Kindern/Jugendlichen eine Abwechslung zu ihrem Alltag bieten. Die Familien sollen positive Zeit miteinander verbringen. Ein besonderes Highlight für Jugendliche ist das Zelten an der Hohensyburg. Zudem stehen besonders bei der Ferienfreizeit zum Bauernhof das „Aktive Tun“ und Eigenkreativität der Kinder im Vordergrund. Sie sollen abseits der Medienwelt eigene Spielideen entwickeln, eigenes Handeln umsetzen und ihre sozialen Kompetenzen in unterschiedlichsten Altersgruppen stärken.“ (Auszug aus dem Förderantrag der Lebenshilfe Kinder, Jugend & Familie gGmbH)

 

Die Stiftung ProFiliis unterstützte zum einen das Sommerferienprogramm 2017 und stellt außerdem Mittel für das Freizeitprogramm für die Dauer von zwölf Monaten bereit. Auf den Fotos können Sie sich einen Eindruck vom fröhlichen Sommerferienprogramm machen.

 

sh

Europa - Dortmund - Lebenshilfe Kinder, Jugend & Familie gGmbH
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Sonderförderaktion 2015

Interkulturelles Fotoprojekt

„Ich seh‘ das so!“ – Unter diesem Motto startete der Jugendhilfeträger ConSol im Jahr 2017 ein interkulturelles Fotoprojekt. 30 Jugendliche, die in Dortmund leben, werden mit je einer Einwegkamera ausgestattet und haben dann einen Monat Zeit, Fotos zu machen von Dingen, Personen, Orten etc., die für sie ein Foto wert sind.

 

Auf diese Weise sollten die Perspektiven der Jugendlichen sichtbar werden. Was ist für sie wichtig? Wie nehmen sie ihre Umwelt wahr? Das Besondere an diesem Projekt sind die Teilnehmer: Sowohl Jungen und Mädchen ohne Migrationshintergrund als auch deutsche Jugendliche mit Migrationshintergrund in zweiter oder dritter Generation sowie jugendliche Geflüchtete nahmen an diesem Projekt teil. Welche Geschichten erzählen sie? Gibt es Unterschiede zwischen den Fotos je nach Herkunft der Jugendlichen? Erkennt der Betrachter, welche Fotos von wem sind? Das sind nur einige der Fragen, die sich die Projektverantwortlichen stellten.

 

Natürlich wurden die Jugendlichen nicht unvorbereitet losgeschickt. Bei Vorbereitungstreffen in Kleingruppen wurde den Jugendlichen der Grundgedanke des Projektes erklärt sowie der Umgang mit Einwegkameras erprobt. In den nachfolgenden vier Wochen sind die Jugendlichen selbständig mit Kamera und Skizzenbuch unterwegs gewesen und haben festgehalten, was sie wollten und was ihnen wichtig war. Einmal in der Woche fand ein Kleingruppen-Treffen statt, bei dem es sowohl Gruppengespräche als auch Einzelgespräche zwischen AnleiterInnen und Jugendlichen gab. Von allgemeinen Themen wie dem Leben in der Stadt bis zu eigenen biographischen Erfahrungen sind alle Gesprächsthemen möglich.

 

Nach den vier Projektwochen suchten sich die Jugendlichen jeweils sechs Fotos aus ihren Bildern aus. Die Fotografien wurden digitalisiert und vergrößert ausgedruckt. Zu jedem dieser Fotos wurden Bildtitel und Bildentstehung aufgeschrieben und/oder als Tonaufnahme aufgezeichnet. Das Projekt endete in einer Wanderausstellung, die an insgesamt fünf Orten im Dortmunder Stadtgebiet aufgebaut wurde.  Die ausgewählten Fotos  wurden ausgestellt, wobei die Biographien und Bildbeschreibungen der Jugendlichen verdeckt angebracht bzw. nur über Kopfhörer hörbar waren. Auf diese Weise war den Ausstellungsbesuchern eine unvoreingenommene  Wahrnehmung und Interpretation der Fotografien möglich war.

Es wurde deutlich, dass alle Jugendliche gemeinsame und gleiche Themen beschäftigen, dass jeder aber auch eigene Geschichten und seine eigene Identität mitbringt, was sich in der unterschiedlichen Bedeutung von Orten, Gegenständen etc. zeigte.

 

ProFiliis hat dieses spannende Projekt unterstützt und gemeinsam mit der Sparkasse einen Großteil der benötigten finanziellen Mittel bereitgestellt. 

 

sh

 

Europa - Dortmund - ConSol Dortmund gGmbH